Die guten Nachrichten nahm er vor 70 Teilnehmern im „K-Punkt“ vorweg:


Die Steuereinnahmen des Staates sprudelten immer weiter und die Schuldenuhr des BdSt. liefe seit langem rückwärts. Sie zeige sekündlich an, wie sich der Schuldenstand Deutschlands von 2 Billionen Euro stetig vermindere.


Die schlechte Nachricht: Die Beschäftigten müssten inzwischen bis zum 18. Juli des Jahres arbeiten, bevor verdientes Gehalt komplett in der eigenen Tasche verbleibt. Bis dahin füllten sie die Kassen des Staates und der Sozialversicherungen.

Entlastung des Mittelstandes sei daher das Gebot der Stunde und laut Steuerschätzung auch machbar. Beispielsweise müsste der „SOLI“ komplett beendet werden, wie schon lange versprochen. Leider würde zu wenig in die Infrastruktur investiert und damit kaum Vorkehrungen für schlechte Zeiten getroffen. Den Mittelstand stärken könne der Staat durch steuerliche Entlastung, durch Bürokratieabbau im Steuerrecht, aber auch durch Investitionen in die Infrastruktur, die an vielen Stellen sichtbar leidet.


Noch vor 30 Jahren sei man in die Spitzenbesteuerung gekommen, wenn man das zwanzigfache eines Fach-arbeiters verdiente, heute beginnt die Spitzenbesteuerung beim 1,3-fach des Facharbeitergehaltes. Hier sei dringend die Abflachung des Mittelstandsbauches einzuleiten, denn die „kalte Progression“ raube immer mehr vom Nettoeinkommen, die Kaufkraft sinke dadurch.


Eine lebendige Diskussion schloss sich an und im geselligen Teil des Abends wurde Kürbissuppe gereicht.